"Bildung, Bildung, Bildung, Bildung. Und noch einmal Bildung."
(José Mujica, ehemaliger Präsident Uruguays)


Zwei Skandale:
  • die Jugend von heute beherrscht nicht mal mehr die Prozentrechnung und den Dreisatz (schnief!),

  • die Jugend von heute kannte schon immer Pythagoras, Euler, Gauß usw. nur als Namensgeber mathematischer Sätze.

...

... wenn

(wie im Standardunterricht ja durchaus nach wie vor üblich!)

jahrein, jahraus eine "Übungsaufgabe"  der anderen folgt

(wobei stumpfes Einpauken von Rechenroutinen manchmal

[aber doch nicht immer!]

ja durchaus sinnvoll ist!),

(die viel wichtiger als die gnadenlos rein stoffliche Logik sind, nach der der Standardunterricht organisiert ist):

              

(solche Bücher gehören natürlich hübsch didaktisch aufgearbeitet)

(ihre Vorteile, aber auch ihre Risiken und Nebenwirkungen)

zum echten Problem gemacht wird, statt sie nur mit eingekleideten "Anwendungs"-Aufgaben abzuhaken

(es muss ja nicht der "Spiegel" sein, aber solche Themen müssen im Matheunterricht absolut selbstverständlich werden:

),

(und Naturwissenschaft/Technik)

läuft und dass diese geradezu vor Leben strotzt

(die Grundideen dieser Avantgarde kann man sehr wohl schon jedem Fünftklässler vermitteln),

                             (was natürlich nur ohne Stoff- und Klausurdruck geht!);

ein Fach aber, das nicht "koalitionsfähig" ist, hat keinen Allgemeinbildungswert, trägt nicht zur "Allgemeinen Hochschulreife" bei und ist somit

(wie die Informatik)

gar kein Schulfach, sondern nur eine Technik;

               "fächerübergreifend" bedeutet aber, dass die beteiligten Fächer gleichberechtigt sind, also

  1. nicht Escher-"Kunst" (also gar keine Kunst) durchgerechnet wird,

  2. nicht die Mathematik z.B. die Physik dominiert, indem nur "eingekleidete" Aufgaben durchgenommen werden, die Physik also nur Vorwand ist,

  3. umgekehrt die Mathematik nicht zur Sklavin wird, nämlich nur die Rechenverfahren für Physik liefert,

  4. beispielsweise in einem Projekt "die Geometrie des Himmels" über gotische Architektur die Mathematik, Theologie, Kunst und Geschichte gleichwertig sind;

(und das aus meinem Munde!)

                wieder "ganzheitlich" im Sinne von be-greifbar wird:

überhaupt ist mir Schule und insbesondere die ach so abstrakte Mathematik viel zu wenig (kreativ) gewalttätig: man kann Mathematik auch sägen, fräsen und freisprengen - oder von mir aus auch stricken und häkeln:

 

asdfasdfasdfasdf

(man wird bemerken, dass ich die Mathematik den pickligen Nerds der "Leistungskurse" entreißen möchte, die außer stumpf zweiwertiger Logik im Leben nichts haben und später höchstens Rechenknechte in der Industrie oder  werden können und dann nur den Schwachsinn verewigen);

(z.B. ist ein schöner Beweis "auch nur" eine rhythmisierte, spannende Geschichte).


PS:

wo ich schon so gerne auf der Kultusbürokratie rumhacke:

man stelle sich mal vor, sie würde nicht mehr

     (wie mickrig!)

VORSCHREIBEN & KONTROLLIEREN, sondern ANGEBOTE zur Verbesserung des Matheunterrichts machen, nämlich immer wieder aktualisierte Handreichungen zu einer gebildeten Mathematik herausgeben.

Aber dann hätte sie ja eine Existenzberechtigung!

PPS:

Bei folgendem Zitat geht es mir nicht um die (zweifelhaften) Vorteile des südkoreanischen Bildungssystems, sondern "nur" darum, dass da Bildung & Mathematik ganz selbstverständlich in einem Atemzug genannt werden: